Gold Elektrolyt Goldbad 2 Gramm Gold/Liter
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Produktinformationen "Gold Elektrolyt Goldbad 2 Gramm Gold/Liter"
Gold-Elektrolyt 2 g/l – Goldbad für Stiftgalvanik, Tampongalvanik und Badgalvanik
Produktbeschreibung
Dieser gebrauchsfertige Gold-Elektrolyt mit 2 g/l Gold eignet sich für die galvanische Vergoldung geeigneter elektrisch leitfähiger Oberflächen. Er ist für die Stiftgalvanik, Tampongalvanik und klassische Badgalvanik vorgesehen und ermöglicht die gezielte Beschichtung von Werkstücken mit einer hellen, gelbgoldenen Goldschicht.
Das Goldbad eignet sich für dekorative Vergoldungen, Reparaturarbeiten, Nachvergoldungen und geeignete technische Anwendungen. Je nach Verfahren kann das Werkstück vollständig oder teilweise in das Bad eingetaucht oder die Goldschicht gezielt mit einem Galvanisierstift beziehungsweise einem geeigneten Tampon aufgetragen werden.
Durch die unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten ist der Elektrolyt für zahlreiche Arbeiten in Werkstätten, im Handwerk, bei Restaurierungen und in der professionellen Oberflächenveredelung interessant.
Vorteile und Eigenschaften
Gebrauchsfertiger Gold-Elektrolyt mit 2 g/l Gold
Für Stiftgalvanik und Galvanisieren mit dem Galvanisierstift
Für Tampongalvanik zur örtlichen und flächigen Vergoldung
Für klassische Badgalvanik
Helle, gelbgoldene Goldabscheidung
Für dekorative und geeignete technische Anwendungen
Geeignet für Reparatur- und Nachvergoldungen
Für Schmuck, Uhren, Metallteile und geeignete technische Komponenten
Mit geeigneten Graphit-, Platin- oder Titanelektroden verwendbar
Gebrauchsfertig und direkt einsetzbar
Technische Daten
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Produkt | Gold-Elektrolyt / Goldbad |
| Goldgehalt | 2 g/l |
| Goldform | Gebundener Gold-Cyanidkomplex |
| Freie Cyanide | Laut Produktangabe nicht enthalten |
| Farbe der Abscheidung | Helles Gelbgold |
| Anwendung | Badgalvanik, Stiftgalvanik und Tampongalvanik |
| Spannung Badgalvanik | 2,0–4,0 V |
| Spannung Stift- und Tampongalvanik | 3,0–6,0 V |
| Arbeitstemperatur | 20–40 °C |
| Geeignete Elektroden | Graphit, Platin oder Titan |
| Stromdichte | Abhängig vom Verfahren, der wirksamen Oberfläche und den Betriebsbedingungen |
| Zustand | Gebrauchsfertig |
Die angegebenen Spannungsbereiche sind Richtwerte für die jeweiligen Verfahren. Die geeigneten Betriebswerte hängen vom verwendeten Gerät, der Elektrodenanordnung, der Kontaktfläche und den konkreten Arbeitsbedingungen ab.
Stromdichte und Stromstärke
Die Stromdichte beschreibt, wie viel elektrischer Strom auf die wirksame beschichtete Fläche entfällt. Sie wird in Ampere pro Quadratzentimeter (A/cm²) angegeben und ist ein wichtiger Parameter bei der galvanischen Metallabscheidung.
Die Stromdichte berechnet sich aus der Stromstärke und der wirksamen Fläche:
Stromdichte = Stromstärke ÷ wirksame Fläche
Beispiel: Bei einer Stromstärke von 0,5 A und einer wirksamen Fläche von 50 cm² ergibt sich eine Stromdichte von 0,01 A/cm².
Dieser Wert dient ausschließlich als Rechenbeispiel und ist keine bestätigte Betriebsempfehlung für diesen Gold-Elektrolyten.
Für das konkrete 2-g/l-Goldbad ist die produktspezifisch geeignete Stromdichte anhand der technischen Herstellerangaben und des verwendeten Verfahrens festzulegen. Die Werte für ein anderes Goldbad sollten nicht ungeprüft übernommen werden.
Bei der Stift- und Tampongalvanik ist die wirksame Kontaktfläche zudem abhängig von der Größe des Galvanisierkopfs beziehungsweise des benetzten Tampons. Daher lässt sich die Stromdichte nicht immer so einfach bestimmen wie bei der klassischen Badgalvanik.
Anwendung für die Stiftgalvanik
Die Stiftgalvanik ermöglicht das gezielte Vergolden einzelner Stellen, kleiner Flächen und ausgewählter Bereiche eines Werkstücks, ohne das gesamte Werkstück in ein Galvanikbad eintauchen zu müssen.
Der Elektrolyt wird mithilfe eines geeigneten Galvanisierstifts oder Galvanisierkopfs auf die vorbereitete Oberfläche übertragen. Dieses Verfahren eignet sich insbesondere für örtlich begrenzte Vergoldungen, Reparaturen und Nachvergoldungen.
Typische Anwendungen
Reparaturvergoldungen
Nachvergoldungen
Einzelne Flächen und Teilbereiche
Kanten und Details
Schmuck und Schmuckteile
Uhren und Uhrenteile
Elektrische Kontakte
Dekorative Teilvergoldungen
Geeignete technische Komponenten
Angegebener Spannungsbereich: 3,0–6,0 V
Die geeignete Einstellung richtet sich nach dem verwendeten Stiftgalvanikgerät und der jeweiligen Anwendung. Neben der Spannung sind die tatsächlich fließende Stromstärke, die wirksame Kontaktfläche und die gleichmäßige Benetzung entscheidend für das Beschichtungsergebnis.
Anwendung für die Tampongalvanik
Die Tampongalvanik eignet sich für die örtliche Vergoldung, größere Teilflächen und Bereiche, die sich nicht ohne Weiteres in einem Tauchbad beschichten lassen.
Bei diesem Verfahren wird ein geeigneter Tampon mit dem Gold-Elektrolyten benetzt und über die vorbereitete Oberfläche geführt. Der Elektrolyt wird dabei lokal an die zu beschichtende Fläche gebracht.
Typische Anwendungen
Größere Teilflächen
Reparaturstellen
Nachvergoldungen
Schmuck und dekorative Bauteile
Technische Komponenten
Schwer zugängliche Oberflächenbereiche
Werkstücke, die nicht vollständig eingetaucht werden sollen
Angegebener Spannungsbereich: 3,0–6,0 V
Anwendungshinweise
1. Oberfläche vorbereiten
Das Werkstück gründlich reinigen und entfetten. Je nach Grundmaterial und Beschichtungsaufbau kann eine geeignete Aktivierung oder Zwischenschicht erforderlich sein.
2. Elektrode und Tampon vorbereiten
Eine für den Elektrolyten und das verwendete System geeignete Graphit-, Platin- oder Titanelektrode einsetzen. Den Tampon entsprechend den Vorgaben des Geräteherstellers mit Elektrolyt benetzen.
3. Elektrische Anschlüsse prüfen
Bei der üblichen galvanischen Metallabscheidung wird das Werkstück als Kathode mit dem Minuspol verbunden. Die Arbeitselektrode wird entsprechend dem vorgesehenen System am Pluspol angeschlossen. Die Anschlussbelegung des verwendeten Geräts ist zu beachten.
4. Spannung einstellen
Der angegebene Spannungsbereich beträgt 3,0–6,0 V. Die tatsächliche Stromstärke hängt unter anderem von der Kontaktfläche, dem Tampon, dem Anpressdruck und dem elektrischen Widerstand ab. Die Gerätevorgaben sind maßgeblich.
5. Vergolden
Den benetzten Tampon gleichmäßig über die vorbereitete Fläche führen. Auf gleichmäßige Bewegung, ausreichende Benetzung und stabilen Kontakt achten.
6. Ergebnis kontrollieren
Die beschichtete Oberfläche auf Gleichmäßigkeit und Haftung prüfen. Die erreichbare Schichtdicke hängt von den Betriebsbedingungen, der Oberflächenvorbereitung und der Dauer der Beschichtung ab.
Die Referenzwerte der Badgalvanik können nicht ohne Prüfung auf die Tampongalvanik übertragen werden.
Anwendung für die Badgalvanik
Der Gold-Elektrolyt ist auch für die klassische Badgalvanik beziehungsweise Tauchgalvanik vorgesehen.
Bei diesem Verfahren wird das Werkstück vollständig oder teilweise in das Goldbad eingetaucht. Die zu beschichtende Oberfläche wird als Kathode angeschlossen; die geeignete Anode wird entsprechend dem verwendeten Galvaniksystem angeschlossen.
Angegebener Spannungsbereich: 2,0–4,0 V
Die geeignete Betriebsspannung hängt vom Aufbau der Anlage, der Elektrodenanordnung, der wirksamen Oberfläche und dem elektrischen Widerstand ab.
Typische Anwendungen
Goldschmiedearbeiten
Reparatur und Restaurierung
Nachvergoldungen
Dekorative Metalloberflächen
Teilvergoldungen
Technische Bauteile
Elektrische Kontakte
Schmuck und Uhren
Geeignete metallische Werkstücke
Eine geeignete Elektrodenanordnung und eine gleichmäßige Stromverteilung unterstützen ein möglichst gleichmäßiges Beschichtungsergebnis.
Geeignete Grundmaterialien und Vorbeschichtungen
Für eine hochwertige Goldbeschichtung ist die richtige Vorbereitung des Werkstücks entscheidend. Die Oberfläche muss sauber, fettfrei und für das galvanische Verfahren geeignet sein.
Je nach Werkstoff kommen beispielsweise folgende Grundmaterialien infrage:
Silber
Kupfer
Messing
Bronze
Nickel
Nickelhaltige Legierungen
Weitere geeignete galvanisierbare Metalle
Abhängig vom Grundmaterial, der Anwendung und den Anforderungen an Haftung und Korrosionsbeständigkeit kann eine geeignete Haft-, Sperr- oder Zwischenschicht notwendig sein.
Auch eine Palladium- oder Rhodium-Vorbeschichtung kann je nach Werkstoff und Beschichtungsaufbau infrage kommen. Die Eignung muss im konkreten Fall geprüft werden.
Gold als gebundener Cyanidkomplex
Das Gold liegt in diesem Elektrolyten als gebundener Gold-Cyanidkomplex vor. Laut Produktangabe sind keine freien Cyanide enthalten.
Die Unterscheidung ist für die chemische Beschreibung wichtig: Die Angabe „keine freien Cyanide“ bedeutet nicht, dass keinerlei cyanidhaltige Verbindungen vorhanden sind.
Gold-Elektrolyt 2 g/l – vielseitig einsetzbar
Dieser gebrauchsfertige Gold-Elektrolyt mit 2 g/l Gold eignet sich für unterschiedliche Anwendungen der galvanischen Vergoldung.
Ob gezielte Reparaturvergoldung mit dem Galvanisierstift, örtliche oder flächige Beschichtung mit dem Tampon oder klassische Badgalvanik – der Elektrolyt ist für geeignete Anwendungen in diesen drei Verfahren vorgesehen.
2 g/l Gold – helle, gelbgoldene Abscheidung – für Stiftgalvanik, Tampongalvanik und Badgalvanik.
Signalwort Gefahr
Gefahrenhinweis(e)
H302 Gesundheitsschädlich beim Verschlucken.
H313 Kann bei Berührung mit der Haut gesundheitsschädlich sein.
H317 Kann allergische Hautreaktionen hervorrufen.
Sicherheitshinweis(e)
P261 Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dämpfen/Aerosol vermeiden.
P305 + P351 + P338 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Entfernen
Kontaktlinsen, falls vorhanden und leicht durchzuführen. Fahren Sie mit dem Spülen fort.